RFI steht für Radiative Forcing Index. Dieser Wert beschreibt die Wirksamkeit eines Treibhausgases auf das Klima und ist insbesondere im Flugverkehr wichtig. Mit zunehmender Höhe nimmt die Klimawirksamkeit der Gase zu, d.h. ein Kilogramm CO2, das in 10 km Höhe ausgestoßen wird, ist deutlich schädlicher für das Klima als ein Kilogramm, das am Boden ausgestoßen wird.
Greenmiles wendet bei der Emissionsberechnung von Flügen den RFI an, wobei er am höchsten bei Langstreckenflügen (=3) ist. Für Mittelstreckenflüge (500 bis 4000 km) wird der Wert 2 angesetzt.
[Nach oben]Die Berechnung der CO2-Emissionen einer Reise hängt von zwei Faktoren ab.
Bei diesen Fahrzeugen lassen sich die Emissionen mit Hilfe der sog. Verbrennungsrechnung direkt aus dem Kraftstoffverbrauch bestimmen. Aus der Verbrennungsrechnung sind für die einzelnen Treibstoffe die sog. Emissionsfaktoren bekannt. So entstehen z. B. bei der vollständigen Verbrennung eines Liters Diesel ca. 2,64 kg CO2. Mit Hilfe des spezifischen Verbrauchs in l pro 100 km sowie der gefahrenen Strecke lassen sich somit die Emissionen berechnen. Beträgt der Verbrauch eines Dieselfahrzeugs z. B. 5 l pro 100 km und wird eine Strecke von 200 km zurückgelegt, so werden dabei ca. 26,4 kg CO2 emittiert.
Bei dieser Art entstehen beim Betrieb keine direkten Emissionen am Fahrzeug. Allerdings entstehen regelmäßig bei der Stromerzeugung CO2 Emissionen. Diese können aber in Abhängigkeit vom Stromverbrauch dem Fahrzeug zugerechnet werden. Verbraucht z. B. ein Fahrzeug 20 kWh pro 100 km und beträgt die Emissionsintensität der Stromerzeugung 600 g CO2 pro kWh so ergeben sich spezifische Emissionen in Höhe von 12 kg CO2 pro 100 km.
Insbesondere bei öffentlichen Verkehrsmitteln wie Straßenbahnen, Bussen, Zügen oder Flugzeugen sind in der Regel weniger die Emissionen pro Strecke für das gesamte Fahrzeug wie z. B. dem Flugzeug von Interesse, da ja viele Passagiere gleichzeitig befördert werden. Man untersucht vielmehr, wie groß die Auslastung eines Fahrzeugs im Durchschnitt ist. Die Gesamtemissionen des Fahrzeugs pro Strecke wird durch die durchschnittliche Auslastung geteilt. Somit können dann die Emissionen pro Person und Kilometer bestimmt werden.
Mit diesem Wert können für eine beliebige Reise die Durchschnittlichen Emissionen berechnet werden. Betragen z. B. die Emissionen pro Personenkilometer für einen Kurzstreckenflug 207 g / (Person und km) und fliegen Sie 500 km so verursachen Sie für diese Reise ca. 104 kg CO2.
Wenn Sie mit Ihrem Fahrzug (z. B. Ihrem Auto) unterwegs sind, werden die vom Fahrzeug verursachten Emissionen direkt Ihnen zugerechnet.
[Nach oben]Die Entstehung von CO2 kann auf ganz unterschiedliche Weise verhindert werden, z. B. durch den Einsatz effizienter Geräte (z. B. Kühlschränke) oder Verbesserung der Wärmeisolierung von Gebäuden. Im Verkehrssektor sollten Sie sich zunächst fragen, ob eine bestimmte Reise notwendig ist, und wenn ja, mit welchem Verkehrmittel Sie diese unternehmen („Nicht mit dem Auto zum Briefkasten um die Ecke"). Sollten Sie auf eine Reise mit einem CO2 emittierenden Verkehrsmittel nicht verzichten können, können Sie mit greenmiles die Entstehung von Treibhausgasen an einemanderen Ort verhindern (z. B. durch die Unterstützung einer Photovoltaikanlage in Afrika.)
[Nach oben]greenmiles fördert nur Projekte, die den Standards des Kyoto Protokolls der Vereinten Nationen entsprechen. Eine Übersicht finden Sie
hier.
Waldprojekte werden dabei auf Grund der Unsicherheiten bei der Berechnung der CO2 Reduktion sowie deren Dauerhaftigkeit ausdrücklich nicht für die CO2-Neutralität (!) unterstützt. Eine ausführlichere Darstellung der Argumente steht hier als pdf-Datei zum
Download bereit.
Die tatsächliche Reduktion wird die die Regeln der internationalen Staatengemeinschaft sichergestellt. In Artikel 12 des Kyoto Protokolls heisst es beispielsweise, dass Minderung unter diesem Artikel real, messbar, langfristig und zusätzlich sein müssen.
[Nach oben]greenmiles hat den Internetrechner auf ordnungsgemäße Funktion vom TÜV Nord überprüfenlassen. Darüber überprüft der TÜV Nord einmal jährlich die tatsächliche Unterstützung der Klimaschutzprojekte und erstellt darüber ein Testat.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Ja, sie bekommen sowohl eine Rechnung als auch ein Zertifikat, das Ihren Beitrag zum Klimaschutz dokumentiert. Ein Beispiel von Peter Mustermann finden Sie
hier (pdf-Datei).
Sie erhalten eine Rechnung von uns.
[Nach oben]Waldprojekte werden auf Grund der Unsicherheiten bei der Berechnung der CO2 Reduktion sowie deren Dauerhaftigkeit derzeit ausdrücklich nicht für die CO2-Neutralität (!) nicht eingesetzt bzw. unterstützt. Eine ausführlichere Darstellung der Argumente steht als pdf-Datei zum
Download bereit.
Die Qualität eines Klimaschutzprojektes lässt sich an Hand verschiedener Kriterien bestimmen wie z. B. der Berechnungsmethode, der Dauerhaftigkeit der Emissionsminderung, der Anforderungen zum Monitoring, der Registrierung oder der sog. Zusätzlichkeit.
Durch die ausschließliche Unterstützung von Klimaschutzprojekten nach Standards der Vereinten Nationen stellt greenmiles sicher, dass die geförderten Projekte einen der höchstmöglichen Standards erfüllen.
[Nach oben]Klimaschutzprojekte unter dem Kioto Protokoll werden grundsätzlich von unabhängigen Gutachtern kontrolliert. Die finanzielle Unterstützung des Projekts durch greenmiles erfolgt erst, wenn die Emissionsminderung auch tatsächlich eingetreten ist.
[Nach oben]Preisunterschiede rühren im Wesentlichen aus der Anwendung unterschiedlicher (Qualitäts-) Standards für die Klimaschutzprojekte. Am günstigsten sind dabei in der Regel Standards, die ein Anbieter selber entwickelt hat und deren Anwendung keiner Kontrolle von unabhängigen Dritten unterliegt. Im Gegensatz dazu gehören Klimaschutzprojekte mit qualitativ sehr hohen Standards, wie denen der Vereinten Nationen / des Kioto Protokolls, zu den teueren. Beispielsweise wird sowohl die Methodik zur Berechnung der Emissionsminderung, die Überprüfung auf tatsächliche Reduktion sowie die Ausstellung von entsprechenden Minderungszertifikaten für CDM-Projekte unter dem Kioto-Protokoll jeweils von unterschiedlichen unabhängigen Gutachtern überwacht (konkret von sog. Validierern, Zertifizierern und dem sog. Registration and Issuance Team).
[Nach oben]